Augmented Reality in der Veranstaltungstechnik

Die zentrale Frage in diesem Teilprojekt ist, inwieweit Augmentierte Realität zur Verbesserung, Erleichterung, Erweiterung der täglichen Arbeit genutzt werden kann und zu einer Erhöhung der Sicherheit auf der Bühne führt. Hierbei geht es zum Einen um das Erkennen und Augmentieren von Objekten oder Produkten, um eine präzise(re) Bestimmung von Herkunft, Kompatibilität, Prüfhistorie und Lebenszyklus einer Maschine oder eines Gegenstandes durchzuführen. Zum Anderen kann AR im Einsatz von sicherheitsrelevanten Arbeiten, z.B. zur Gefährdungsbeurteilung, zur Überprüfung der Funktionssicherheit, bei Ferndiagnose und Fernwartung unterstützen. Auch als Konstruktionshilfe beim Auf- und Abbau von komplexen technischen Bühnendekorationen kann Augmented Reality genutzt werden. 

Entwickelt werden Musterlösungen, bei denen sich technische Produkteigenschaften und sicherheitsrelevante Anwendungsszenarien durch fachkundige Bühnentechniker prüfen und dokumentieren lassen. AR bietet in diesem Zusammenhang umfangreiche Hilfen, um eine fach- und sachgerechte Beurteilung vornehmen zu können. Der sichere Einsatz veranstaltungstechnischer Produkte u.a. beim Aufbau komplexer Bühnendekorationen, auch im Gastspiel-, Tournee- und Repertoirebetrieb durch wechselnde Technik-Teams soll damit erheblich erleichtert werden. Für Hersteller bieten diese Lösungen effektivere Möglichkeiten des technischen Supports, in Fragen von Gewährleistung, Versicherungs- und Haftungsfällen.

In zwei Workshops in der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund nahmen rund 20 Vertreter von Herstellern teil: u.a. Gerriets GmbH, CAST, Vectorworks, Fülling & Partner, HOAC, RIEDEL Communications, Schokopro; und Anwendern: Friedrichstadt-Palast, Staatstheater Stuttgart, Theater Dortmund. Gemeinsam wurden mögliche Anwendungsszenarien entwickelt und deren Einsatzgebiete diskutiert. Weitere Workshops sind geplant.

Aktuelles zum Projekt

Praxis-Workshop: Augmented Reality als Aufbauhilfe

Das Teilprojekt “Augmented Reality in der Veranstaltungstechnik” setzt sich zum Ziel, wiederkehrende Arbeitsabläufe wie das Auf- und Abbauen von Bühnenbildern oder das Warten und Verwalten von Theatertechnik mittels AR-Anwendungen zu erleichtern.

Weitere Projekte

CANON Theater Technik Geschichte

Ziel dieses Verbundprojektes mit europäischen Hochschulpartnern ist es, ein Bewusstsein und Verständnis für eine europäische Geschichte der Theatertechnik  zu fördern. Das Projekt leistet einen Beitrag zum aktuellen Diskurs über die Bewahrung des kulturellen Erbes transnationaler und internationaler Theatertechnologie und -technik. 

Theatererbe erlebbar machen

Dieses Teilprojekt widmet sich der Herausforderung, Theatererbe sichtbar zu machen und neue virtuelle Vermittlungsformen zu finden, die dem “Theater” als immaterielle Kunstform in seiner Ganzheitlichkeit gerecht werden.

Mixed-Reality-Modelle für Tranformationsprozesse

Wie können komplexe architektonische Transformationsprozesse ansprechend visualisiert und überzeugend vermittelt werden?  Wie können digitale Technologien wie Augmented Reality für das Vermitteln an Modellen, auf Zeichnungen und im Realraum konkret eingesetzt werden.