Ein Abend im Großen Schauspielhaus

Zeitreise mit Virtual Reality – Berlin 1927

Reise ins Berlin der Goldenen Zwanziger und erkunde die virtuelle Rekonstruktion des berühmten Theaters. Lass dich mitreißen vom Premierenfieber der drei Protagonisten Walter, Fritzi und Otto – vor, hinter und auf der Bühne. Ein digitales Theater, das neue Perspektiven eröffnet. Kulturerbe, das virtuell erlebbar wird.

 

  

 

Drei Protagonisten laden uns ein, sie bei ihrer ganz persönlichen Erinnerungsreise durch das Große Schauspielhaus Berlin zu begleiten: Der Besucher Walter Schatz führt uns durch die eindrucksvollen Foyers in den gigantischen Zuschauerraum, die gefeierte Sängerin Fritzi Massary lässt uns eintauchen in den Kosmos eines Bühnenstars, der junge Beleuchter Otto Kempowski zeigt uns die faszinierende Welt der Theatertechnik. So blicken wir durch ein digitales Erlebnisfenster in die Vergangenheit, in dem die Geschichte(n) des berühmten Theaters, seiner Architektur und seiner Kunst im Hier und Jetzt räumlich erfahrbar werden.

 

 

Der Theaterimpressario Max Reinhardt und sein Architekt Hans Poelzig schufen 1919 mitten in Berlin einen der visionärsten Theaterbauten des 20. Jahrhunderts. Mit expressionistischer Formensprache, innovativer Bühnentechnologie und zukunftsweisendem Bühnenraum entstand eine Ikone der Architektur, die im Volksmund als »Tropfsteinhöhle« berühmt wurde. Während der Goldenen Zwanziger brachte dort der Theaterleiter Erik Charell mit seinen Revuen den Glamour großer Broadway-Shows nach Berlin.

Die Virtual Reality-Erfahrung bietet die Möglichkeit, das nicht mehr existierende Große Schauspielhaus Berlin im Jahre 1927 zu besuchen. Die Besonderheit an diesem Projekt: historische Objekte aus dem Stadtmuseum Berlin und anderen Archiven werden in die virtuelle Narration eingebunden. So vermitteln die digitalen Exponate wie z.B. Plakate, Requisiten oder bühnentechnische Apparate theaterhistorisches Wissen auf poetische Weise.

Die einzigartige Architektur wird zu einem begehbaren Ausstellungsraum, der durch die Geschichten der drei Protagonisten virtuell erlebbar wird.

© DTHG 2021 – Im/material Theatre Spaces

 

Impressum:

Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen digital.DTHG, dem Kompetenzbereich für Digitalität und Neue Technologien der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) und dem Friedrichstadt-Palast Berlin – gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien 2019-2021. Das Konzept basiert auf dem Entwurf “One Show – Ten Perspectives” von Rebecca Eisele, Elena Kunau, Dominique Lauvernier und Lea Schorling.

 

Projektteam digital.DTHG
Projektleitung: Pablo Dornhege, Franziska Ritter
3D-Modellierung: Sascha Sigl, Pablo Dornhege
Entwicklung: Lea Schorling, Sascha Sigl
Skript/Regie: Ralph Tharayil
Sound: Lorenz Fischer
Kuration: Franziska Ritter, Rebecca Eisele
Illustration: Regina Hapel, Pablo Dornhege
Grafikdesign: Maria Bürger
Untertitel: Julie Kamprath
Projektträger: DTHG GmbH, Hubert Eckart

 

Projektteam Friedrichstadt-Palast Berlin:
Intendant: Berndt Schmidt
Projektleitung: Guido Herrmann
Technischer Direktor: Thomas Herda
Archiv: Gero Konietzko
Skript-Bearbeitung: Johanna-Friederike Krüger
Projektkoordination: Nora Botzenhardt

Sprecher*innen / Musiker
Erzähler: Roman Knižka
Walter: Sven Brieger
Fritzi: Sabine Arnhold
Otto: Max Schimmelpfennig
Nebenrollen: Florian Krüger-Shantin, Heide Domanowski, Jasper Domanowski, Johanna-Friederike Krüger
Violine: David Wedel
Klavier: Andreas Wenske

Archivpartner:
Stiftung Stadtmuseum Berlin – Theatersammlung, Theatertechnisches Kabinett der Oper Leipzig
Architekturmuseum der TU Berlin, Stiftung Technikmuseum Berlin

Pressekontakt digital.DTHG: Franziska Ritter, franziska.ritter@dthg.de, Tel: 0179-79 503 73
Pressekontakt Friedrichstadt-Palast: Josephine Dörfler, doerfler@palast.berlin,  030 2326 2-201

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick hinter die Kulissen:

 

Theatererbe erlebbar machen

Dieses Teilprojekt widmet sich der Herausforderung, Theatererbe sichtbar zu machen und neue virtuelle Vermittlungsformen zu finden, die dem “Theater” als immaterielle Kunstform in seiner Ganzheitlichkeit gerecht werden.

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